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Al Bano

Al Bano Der Al Bano walzt durch die Abwehrreihen wie früher der Briegel. Das hindert ihn nicht daran, regelmäßig kundzutun: "Hey Coach, ich bin nicht fit." (Vor dem Anpfiff.) "Hey Coach, nimm mich raus. Ich bin so schlecht." (In der Halbzeit.) Irgendwie scheinen dem Al Bano seine Leistungsfähigkeit und sein körperliches Wohlbefinden diametral entgegengesetzt. Einmal hatte er 39 Grad Fieber, angeblich, und ist trotzdem mehr gelaufen als die dreiviertelte Mannschaft zusammen. Daher auch die Reaktion des Trainers: "Alles klar, Al Bano. Ist registriert. (Gelangweilter Blick) Du spielst, und jetz is a Ruah." Der Al Bano hat einen sehr deutschen Geschmack. Gottseidank ist die Vokuhila-Phase vorbei (gern erinnert man sich auch an das Jeans-Fransenhemd). Allerdings, es muß hier gesagt werden: Das Shirt, von dem er seinen Namen hat und die Kuschelrock-Sammlung treiben dem anglophilen Coach regelmäßig die Tränen in die Augen und lassen eine erschreckende Nähe zu Nicole-Freund Matthias Sammer vermuten. Im Gegensatz zu diesem kommentiert der Al Bano progressive Taktiken gern mit dem Satz: "Dafür haben wir nicht das Spielermaterial." Wahrscheinlich muß man so pessimistisch werden, wenn man solche Musik hört, meinen wir Oasis-Fans.